Geschichte

 

Am 17. April 1920 leisteten etwa 15 Männer einer Einladung folge, welche ein Referat mit dem Thema "Einflüsse des Turnens auf die Gesundung des menschlichen Körpers speziell im Mannesalter" zum Thema hatte.

In der Chronik wird berichtet, dass dieses belehrende und zeitgemässe Referat derart einleuchtend gewirkt habe, dass anlässlich der Diskussion darüber "kurzerhand die Gründung einer Männerriege einstimmig beschlossen wurde".

In den ersten Jahren stand vorallem das Turnraumproblem im Vordergrund. Im Sommer konnte auf dem Turnplatz des protest. Schulhauses Freiübungen durchgeführt werden. Ein "kalter unhygienischer Schopf" beim Rössli konnte einer damals auf Gesundheitsturnen eingeschworenen Truppe aber nicht zugemutet werden. Kurze Zeit wurde sogar im Saal des Rössli geturnt.

So berichtet die Chronik von verschiedenen erfolglosen Versuchen, zusammen mit dem Turnverein die Gemeindebehörden von einem Turnhallenprojekt zu überzeugen. 

Es musste zuerst "das kleine Fabriklein auf dem Tritt" zweckmässig eingerichtet werden, um darin turnen zu können.

1925 wurde dann zusammen mit dem Gemeinnützigen Verein im Rheinvorland ein Rasenspielplatz "planiert". Vorallem dem Faustball wurde in jener Zeit gefrönt.
Erst 1951 konnte der damalige Vorturner Sepp Winiger anlässlich der Vorstellung des Winterbetriebes aufzeigen, "wie man turnen kann in einer solch schönen neuen Turnhalle".

In den folgenden Jahren berichten die Chronisten von schönen und strengen Bergtouren, von grossen Faustballerfolgen, von Ausflügen mit der "bessern Hälfte" und humorvollen Darbietungen an den Hauptversammlungen.

Der Verein hatte Jahre mit aktiver Beteiligung der Mitglieder, aber auch Jahre, in denen der durchschnittliche Turnstundenbesuch fast Anlass zur Auflösung des Vereins gewesen wäre.

Als roter Faden kann aber die "gute Kameradschaft" in der Männerriege bei allen Chronisten erkannt werden. Schon damals wie heute gibt es Gelegenheiten, um gemütlich beisammen zu sein, sei dies nach den Turnstunden oder an geeigneteren Anlässen wie verlängerten Wochenenden im Alpstein, an Geburtstagsfeiern, an Dorfanlässen usw.